Die Welt

Das Netz

Martin Sonneborn - 23.10. 22:00 Uhr - 22:00 Uhr

Er wird als "Deutschlands Chefsatiriker" (SZ) bezeichnet oder auch als "Krawallsatiriker mit Profilneurose" (Stern), ihr könnt euch am 23.10. selbst ein Bild von ihm machen: Martin Sonneborn, ehem. Chefredakteur des Satiremagazins "Titanic" und Leiter des Spiegel-Online-Ressorts "SPAM", kommt nach Kaiserslautern.


Fast zwanzig Jahre nach dem Fall der Mauer versucht eine schmierige kleine populistische Oppositionspartei, in Deutschland die Macht zu übernehmen und das Land wieder zu teilen!
Als "Titanic"-Chefredakteur hat Martin Sonneborn im August 2004 "Die Partei" gegründet, um die Mauer wieder aufzubauen. 
Das politische Handwerk hat Martin Sonneborn von der Pike auf gelernt: Zuerst ist er in sämtliche deutsche Parteien eingetreten (lediglich NPD und DVU wollten ihn wegen seiner Aktionen gegen Nazis nicht aufnehmen). Dann führt er mit seiner "Titanic"-Redaktion undercover medienwirksame Wahlkämpfe im Namen der Hessen-CDU ("Die Ausländer sind da. Schöne Scheiße. Ihre CDU"), der Möllemann-FDP ("Judenfrei und Spaß dabei!") und der Bayern-SPD ("Wir geben auf. SPD").
Die Aktionen von "Die Partei" sind stets von Medieninteresse begleitet, z.B. der Mauerbau am 9. November an der innerdeutschen Grenze (mithilfe der IG Bau), die Ebay-Versteigerung von TV-Wahlwerbespots zur Bundestagswahl, ein Staatsbesuch in Georgien (mit Kniefall und Kranzniederlegung) sowie das Kanzlerkandidatinnen-Casting vor 800 Zuschauern ("Wir suchen junge, hübsche Frauen mit politischen Visionen"). 
Seine Erfahrungen als Parteivorsitzender hielt Sonneborn in einem Buch fest, das er in Kaiserslautern präsentiert: "Das Partei-Buch - wie man in Deutschland eine Partei gründet und die Macht übernimmt". Das Buch vom unaufhaltsamen Aufstieg der Partei ist ein unentbehrliches Brevier für jeden, der in Deutschland an die Macht möchte: Lustiger als das CDU-Parteibuch, auflagenstärker als das SPD-Parteibuch, seriöser als die gesamte FDP!

Sonneborn ist 1965 in Göttingen geboren, studierte Publizistik, Germanistik und Politikwissenschaften in Münster, Wien und Berlin und verfasste seine Magisterarbeit über die "absolute Wirkungslosigkeit moderner Satire". Von 1995 bis 2005 war er (Chef-)Redakteur des Satiremagazins "Titanic", heute ist er deren Mitherausgeber und leitet zudem das Satireressort "SPAM" bei Spiegel Online. 


"Martin Sonneborn ist ein Partisan der Parodie." (Die Welt)

"Blicke in die deutsche Seele: Sonneborn wagt sie. Freundlich, hintersinnig, mit klarer Mission." (heute journal)

"Er ist ein Spalter, ein subversiver Wühler, doch er weiß, was sich gehört." (Der Spiegel)

"Zum Heulen traurig!" (Franz Josef Wagner, Bild)

"Nach der Lesung können Sie Ihre eigene Partei gründen und in Deutschland die Macht übernehmen. Darauf gebe ich Ihnen mein Ehrenwort ? ich wiederhole: Mein Ehrenwort!" (Martin Sonneborn)



LINKS:

Leseprobe:

http://www.kiwi-verlag.de/files/livebook/leseprobe_martin_sonneborn_das_parteibuch_kiepenheuer_witsch/


YouTube-Clips:

Parteibuch-Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=KnhpJrFBSvw

Partei in Georgien: http://www.youtube.com/watch?v=TMXTk62HuXw&feature=related

Sat1Beitrag: http://www.youtube.com/watch?v=J1p0SnDgkzo&feature=related

Arte-Beitrag: http://www.youtube.com/watch?v=LQVjp7DqMeQ&feature=related

 

 

 

Bilder

Videos


Diese Seite wird mit Firefox/Safari/Opera am besten dargestellt, wer Internet Explorer nutzt ist selbst dran schuld.